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Videobeamer für zu Hause

Juli 19, 2011

Heute gibt es bereits den ein oder anderen modernen Flachbildfernseher, der deutlich über einen Meter hoch und breit ist. Besonders wenn hochauflösende Filme wiedergegeben werden sollen, kann das Bild für den Zuschauer eigentlich nie groß genug sein. Wer jedoch nicht jeden Abend ins Kino gehen möchte, stößt bei der Suche nach einer sinnvollen Alternative fast immer auf die so genannten Videobeamer. Diese Geräte wurden einst für die Visualisierung diverser Präsentationen konzipiert, können heute jedoch teilweise als Kino-Ersatz genutzt werden.

Es gibt jedoch deutliche Unterschiede beziehungsweise verschiedene technische verfahren, mit denen das Bild auf die Leinwand gebracht wird. Aktuell sind es drei verschiedene verfahren, sie sich auf dem Markt etabliert haben: LCD, DLP und LED. Sehr verbreitet sind LCD Beamer, sie sich problemlos für Präsentationen eignen, jedoch so ihre Probleme mit der Schwarzdarstellung haben. Projektoren mit DLP Technik weisen hingegen einen satten Schwarzwert vor, bringen jedoch den Nachteil mit sich, dass in einigen Momenten der Regenbogeneffekt auftritt. Noch nicht so lange auf dem Markt sind LED-Geräte. Diese zeichnen sich durch eine meist kompakte Bauart aus und da sie wenig Energie benötigen, können einige Modelle sogar mit Akku bis zu 3 Stunden lang genutzt werden. Leider kann die Leuchtkraft der LEDs nicht mit der Konkurrenz mithalten, so das maximal 1 Meter Bild-Diagonale möglich ist.

Neben der Leuchttechnik unterscheiden sich die Beamer für zu Hause jedoch auch durch Ausstattungsdetails. So sollte man für einen optimalen Kino-Effekt auf ein Gerät mit 16:9 Format und einer Auflösung von 1280×720 Pixel zurückgreifen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass der Kontrastwert 1000:1 oder höher ist. Wie man also erkennt, ist Beamer nicht gleich Beamer und man sollte bei der Anschaffung einige wichtige Aspekte beachten.

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